Herstellermarken und andere Themen aus Archäologie und Kunstgeschichte

Teil I Forschungsvorhaben zu Herstellermarken an Abgüssen antiker Bildwerke

Oft übersehene Kleinigkeiten – das ist der Titel erster Veröffentlichungen und Vorträge zum Thema der Herstellermarken gewesen. Die kleinen metallenen Marken, meistens auf der Rückseite der aufgestellten Abgüsse befestigt, fristen ihr Dasein zu Unrecht im Verborgenen. Im Laufe der Forschungsarbeit seit 2008 hat sich herausgestellt, daß originale Herstellermarken an den Abgüssen die einzige materielle Konnektivität und authentische Verbindung zwischen dem Objekt in einer Sammlung (Besitzer/Erwerber) und Hersteller (Verkäufer/Erzeuger) anzeigen. Die Manufakturarbeit von Former, Gießer und evtl. Fassmaler macht den Abguss zum Quasi-Original, das den Zeitpunkt der Entstehung einfriert. Diese Zusammenhänge können einen wesentlichen Beitrag zur Provenienzforschung in Sammlungen leisten.

Das Forschungsvorhaben (Kurzbeschreibung deutsch , Abstract englisch) gliedert sich in die vier Teilbereiche: Faktenerfassung, Zuordnung, Geschichten am Rande und Zusammenhänge von Verkäufern und Erwerbern. (hier ein Beispiel zur Faktenerfassung)

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Bei der Fülle der Daten von mittlerweile 150 verschiedenen Herstellermarken aus Stichproben in rund 40 Sammlungen weltweit kann eine Ergebniserarbeitung nur sukzessiv erfolgen. Außerdem können sich die Daten bei neuen Erkenntnissen ändern. Achten Sie daher auf das Datum der veröffentlichten Dateien. Da für das umfangreiche und geografisch und zeitlich nicht begrenzte Werk immer wieder Bereiche der Forschungstätigkeit nachgefragt werden, erfolgt eine Veröffentlichung von Einzelbeiträgen zu den Themenbereichen hier in loser Folge.

Über ein Netzwerk fließen Erkenntnisse über Herstellermarken zusammen und die Daten werden entsprechend verfeinert. Wenn Sie mir Fakten und Bilder übersenden, stimmen Sie bitte zu, dass die Daten im Internet veröffentlicht werden. Sie werden natürlich als Quelle genannt. Mein Dank gilt allen Kuratorinnen, Direktorinnen und Mitarbeiterinnen (selbstverständlich stehen die Bezeichnungen gleichwertig für beide Geschlechter) in den Sammlungen und Archiven, die mir bisher freundlicherweise die Türen, auch in Ihren abgelegenen Depots, geöffnet und Fotoaufnahmen möglich gemacht haben. Alle namentlich aufzuführen, würde sicher den Rahmen sprengen.
Link zu Teil I

Ich freue mich auch weiterhin auf Zusammenarbeit.

Ab 2016 wurde die Systematik des Forschungsvorhabens auf Sammlungen in Humanmedizin, Tiermedizin und auch anderen antiken Disziplinen angewendet. Einen Überblick gibt der neue Teil III.
Link zu Teil III

München im Oktober 2017

 

Teil II Verschiedenes

Unter der Rubrik „Zur Reihe aus dem Wissenschaftlerleben“ werden Artikel veröffentlicht, die, angeregt durch Kolloquiumsvorträge, eigene Nachforschungen und Erlebnisse archäologische Probleme auf  ungewöhnliche und manchmal unkonventionelle Art lösen. Mit diesen Veröffentlichungen wird kein JIF angestrebt.

Außerdem finden Sie hier „digitale Fotoarbeiten“, die im Lauf der Jahre in Münchner Sammlungen entstanden sind.

Ein weiterer Abschnitt gibt Einblicke in die Beschäftigung des Autors mit Ausgrabungstätigkeit, Rekonstruktion, Abgußherstellung und Modellbau.
Link zu Teil II

Vita

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Wolfgang Schwan Jahrgang 1946

Nach Lehre und Studium im Maschinenbau
und dem Bau von Chemieanlagen
erfolgte die Promotion in Verfahrenstechnik.

Wechsel ins Bildungswesen mit Training in Computer Aided Design und Computer Grafik.

Management in Business Excellence schulte das genaue Hinsehen.

Das kommt dem unabhängigen Forscher bei seiner Beschäftigung mit der Antike zu Gute,
die mit Ausgrabungstätigkeit, Rekonstruktion, Abgußherstellung und  Modellbau abgerundet wird.

Das Forschungsfeld in der klassischen Archäologie und Kunstgeschichte zu den Herstellermarken an Abgüssen antiker Skulpturen wird seit 2008 bearbeitet und bedingt Vorträge, Tagungs- und Ausstellungsbeteiligungen

 

Bitte um Zuwendung

Nun noch etwas in eigener Sache. Die Aufwendungen für das abgebildete Forschungsvorhaben sind, wie man sich bei den bisher erfolgten Besuchen in mehr als 40 Sammlungen weltweit vorstellen kann, erheblich und bisher privat finanziert. Sollten Sie die archäologischen und kunstgeschichtlichen Forschungen nutzen wollen, bitte ich zur Freischaltung um einen einmaligen Nutzungsbeitrag in Höhe von 25,- Euro, auf Wunsch gegen Rechnung. Richten Sie Ihre Zuwendung an:

IBAN DE04 7004 0041 0247 9459 00
BIC COBADEFFXXX
Kennwort „Marken“.

Die Zuwendungen können den Internetbetrieb und die Veröffentlichung der Ergebnisse aufrechterhalten.
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Warum Code-gesicherter Zugang?

Wundern Sie sich nicht darüber, dass der Zugriff auf die Ergebnisse des Forschungsvorhabens nur über einen Code-gesicherten Zugang möglich ist. Die Abfrage erfolgt im Sinne des Aufbaus eines Netzwerkes, bestehend aus an den Herstellermarken Interessierten.

Sie erhalten den Zugriffscode zur Nutzung von Teil I, indem Sie das ausgefüllte E-mail Formular unter LOGIN ZU TEIL I „Code anfordern“ absenden.