Marken in der Tiermedizin

Untersuchungsgebiet: Tiermedizinische Sammlung am Institut für Paläoanatomie, Domestikationsforschung und Geschichte der Tiermedizin der LMU

Die Tiermedizinische Sammlung (Sammlung für Tierzucht) besitzt rund 300 Modelle von Objekten, davon – Nutztiere wie Pferde, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen – Kleintiere wie Hunde, Katzen und Geflügel sowie – Tiere in der Kunst vom alten Ägypten bis in die Moderne. Von der Gesamtzahl der Objekte sind mehr als 200 aus Gips und rund 60 Objekte aus Porzellan gefertigt. Einen beispielhaften Einblick in die Sammlung, die augenblicklich in Vitrinen verwahrt wird, bietet die untenstehende Abbildung. Die Sammlungstätigkeit begann um 1890 und wurde bis in die 60ziger Jahre des 20. Jahrhunderts fortgeführt. Schematisch dargestellt folgt der Sammlungsaufbau der nachstehenden Skizze.

Vitrine mit Nutztieren: Schafe und Ziegen.

Sammlungsaufbau

Untersuchungsgegenstand: Modellmaterial

Untersuchungsgegenstand: Provenienznachweis

Untersuchungsgegenstand: Modelleur und Herstellerfirma oder Vertriebseinheit

Untersuchungsgegenstand: Modellmassstäbe

Weitere betrachtete Untersuchungsaufgaben

  • Oeuvre von Modelleuren
  • Liefernde Hersteller und Vertriebsorganisationen
  • Preisaussagen, Verkaufskataloge, Verkaufsbelege
  • Modellwanderung zwischen Herstellern
  • Sammlungsinventare
  • Vergleich mit anderen bestehenden Sammlungen
  • Alter und Herkunft der Objekte, Modelljahr, Zugangsjahr
  • Darstellungsmethoden, Porträt oder Idealbild, Modellzweck
  • Didaktische Perspektiven, Bewertung von Leistungs- und Zuchtdaten
  • Abdeckung von Zuchtgebieten, Züchterdaten
  • Modellqualität insbesondere der Rassetierstatuetten aus Gips
  • Materialfragen und Bemalung
  • Restaurierungsmöglichkeiten